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Start › Vakuum-Sphären-Dämmung
Leitprodukt

Ein halber Millimeter, der wie ein Bauteil rechnet.

Die Vakuum-Sphären-Dämmung ist eine fugenlose Funktionsschicht, die aufgetragen wird wie ein Anstrich. Sie ersetzt keinen Dämmaufbau. Sie löst die Fälle, in denen ein Dämmaufbau nicht hingeht — zu wenig Platz, erhaltenswerte Fassade, laufender Betrieb, komplizierte Anschlüsse.

5,7 m²K/Wäquivalenter Widerstand, 0,50 mm
rund 93 %Rückstrahlung TSR nach ASTM E903
0,158 W/(m²K)Gründerzeitwand nach der Maßnahme
5,7 m²K/WÄquivalenter Widerstand der Schicht. EU-Konformitätserklärung vom 26.02.2025.
0,000088 W/(mK)Deklarierter äquivalenter Koeffizient. Dieselbe Quelle.
rund 93 %Rückstrahlung an der Oberfläche, TSR nach ASTM E903, Institut Toruń/Gliwice.
0,50 mmSchichtdicke in zwei Lagen à 0,25 mm. Produktdatenblatt System Outside.

Alle vier Werte stammen aus Unterlagen des Herstellers. Die Konformitätsbewertung erfolgt nach System 4, also in Eigenverantwortung des Herstellers; eine notifizierte Stelle ist daran nicht beteiligt. Näheres unter Nachweise.

Das Funktionsprinzip

Bremsen oder zurückwerfen.

Derselbe Wärmestrom, zwei Bauteile. Links das, was jeder Dämmstoff tut. Rechts das, was eine Sphärenschicht tut.

Schemaschnitt: Wärmestrahlung dringt in eine Dämmwolle ein, wird verzögert und tritt auf der anderen Seite wieder aus
Eine Dämmplatte bremstDie Strahlung dringt in das Material ein, wird verzögert und tritt auf der anderen Seite wieder aus. Deshalb braucht diese Bauweise Dicke: Je länger der Weg, desto später kommt die Wärme an.
Schemaschnitt: Wärmestrahlung wird an der Sphärenschicht mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück
Die Sphärenschicht wirft zurückDie Strahlung trifft auf Hohlkugeln, wird zwischen ihnen mehrfach reflektiert und kehrt zur Quelle zurück, bevor sie in das Bauteil gelangt. Deshalb genügen Millimeter, wo sonst Zentimeter nötig sind — und die Wirkung geht in beide Richtungen.

In der Beschichtung stecken mikroskopische Hohlkugeln. In ihnen ist nahezu nichts, und wo nichts ist, kann auch nichts leiten. Der Herstellerangabe nach liegt ihr Durchmesser bei vier bis fünf Zehntausendstel Millimeter.

Ein erheblicher Teil des Wärmetransports an einer Bauteiloberfläche läuft über Strahlung, nicht über Leitung. Genau dort setzt die Schicht an: Sie senkt den Strahlungsanteil, bevor er in den Aufbau gelangt. Der gemessene Kennwert dafür ist die Gesamtreflexion an der Oberfläche, der TSR-Wert. Er liegt nach ASTM E903 bei rund 93 %.

Der Begriff „Nano-Dämmung“ bezeichnet am Markt dasselbe Prinzip. Wir verwenden ihn nicht mehr, weil unter diesem Namen auch Produkte angeboten werden, die keine Nachweise mitbringen. „Vakuum-Sphären-Dämmung“ benennt, was tatsächlich in der Schicht ist.

Der Wert, über den gestritten wird

Äquivalent heißt nicht identisch.

In der Leistungserklärung steht für die Schicht ein äquivalenter Koeffizient von unter 0,000088 W/(mK). Wer das mit einer Dämmplatte vergleicht, hält es für unmöglich. Der Vergleich geht an der Sache vorbei, und zwar aus einem Grund, der im Wort steckt.

Es handelt sich um einen äquivalenten Koeffizienten. Er beschreibt nicht die Leitung durch das Material. Er bildet ab, was die Schicht in Summe leistet — Strahlung, Konvektion und Leitung zusammen —, umgerechnet in die Sprache der klassischen Wärmeleitungsrechnung. Erst diese Umrechnung macht eine Schicht, die zurückwirft, mit einer Platte vergleichbar, die bremst.

Bestimmt hat den Wert die Technische Universität Łódź, Fakultät für Verfahrens- und Umwelttechnik, nach der Methodik der ASTM 1980E, also unter Berücksichtigung aller drei Mechanismen. Die Erklärung datiert vom 31. Januar 2023 und liegt in beglaubigter Übersetzung vor. Sie nennt für eine 0,50 mm dicke Schicht 0,000088 W/(m·K).

Für die Praxis ist eine andere Zahl die brauchbarere: der äquivalente Widerstand von 5,7 m²K/W. Mit Widerständen rechnen Planerinnen und Energieberater ohnehin. Die beiden Angaben decken sich: 0,50 mm geteilt durch 0,000088 ergibt 5,68 m²K/W.

Makroaufnahme der Vakuum-Sphären in der Beschichtung
Was in der Schicht steckt Hohlkugeln mit Vakuum

Vier bis fünf Zehntausendstel Millimeter Durchmesser, laut Herstellerangabe. Wo nichts ist, kann nichts leiten.

Verbindliche Einordnung

Der Wert ersetzt keine Lambda-Messung nach EN 12667. Er ist die Umrechnung eines gemessenen Gesamtverhaltens in eine vergleichbare Größe und wird als solche ausgewiesen. Er darf nicht direkt mit dem λ einer Dämmplatte oder eines Vakuumdämmpaneels verglichen werden.

Herkunft der Prüfungen

Hergestellt wird bei IsoFireTec in Deutschland. Die vorliegenden Prüfzeugnisse stammen aus der Zeit der früheren Fertigung in Polen und gelten für die dort geprüften Rezepturen. Eine Prüfung am Fraunhofer-Institut läuft und wird sie ersetzen. Wir nennen den Stand, wie er ist, statt ihn zu verschweigen.

Systeme

Ein Prinzip, acht Ausführungen.

Die Systeme unterscheiden sich in Untergrund, Beanspruchung und Verarbeitung. Welches passt, entscheidet das Bauteil, nicht der Katalog.

SystemEinsatzNachweis
OutsideFassaden im Bestand, auch bei erhaltenswerter Gliederung und knapper PlatzreserveLE 001/SO/2025 · TSR 93,18 % · V2
InsideInnenseitige Anwendung, wenn außen nichts gehtLE 001/SI/2025 · TSR 93,15 %
RoofDachflächen und Dachaufbauten, auch bei laufendem Betrieb darunterLE 001/SR/2025 · TSR 93,61 %
Inside-KellerKellerdecken und erdberührte Innenflächen mit begrenzter lichter HöheHerstellerangabe
InvisibleSichtbeton, Klinker, Naturstein und Glas — der Fall bei DenkmalschutzHerstellerangabe
WoodHolzfassaden und außenliegende HolzelementeHerstellerangabe
FloorUnter Fußbodenheizung und hinter Heizsystemen; Sockel und KellerLE 001/SF/2024
IndustrieAnlagen, Behälter und Kühltechnik bis rund 100 °CHerstellerangabe
Thermal Mass 320Rohrleitungen, Tanks und Anlagen bis 320 °CHerstellerangabe

Die Systeme im Einzelnen

Was jedes System kann, worauf es haftet und wo seine Grenze liegt.

System Outside
Fassade außen

System Outside

Liegt auf der bestehenden Fassade und wirft die Strahlung an der Oberfläche zurück. Für Fälle, in denen ein Plattenaufbau nicht hingeht.

  • Zwei Arbeitsgänge, die Oberflächenstruktur bleibt erhalten
  • Ergänzt ein vorhandenes WDVS, ohne es abzutragen
  • Wirkt im Sommer gegen den Wärmeeintrag
  • Fenster- und Türanschlüsse überlappend beschichtbar
  • Balkonplatten können mitlaufen
  • Matt, in über 250 NCS-Farbtönen einfärbbar
  • Elastisch — gleicht Mikrorisse aus
  • Lotuseffekt: weniger Schmutz und Algen
Untergründe
Beton, Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton, Putz, Sandwichplatten
Verarbeitung
5 bis 40 °C; Winter Edition bis −10 °C und 90 % Luftfeuchte
Brandverhalten
B‑s1,d0 nach EN 13501‑1
Wasserdampf
V2 nach PN-EN 1062-1
Schichtdicke
0,50 mm in zwei Lagen à 0,25 mm

Produktdatenblätter auf Anfrage. Für Invisible, Wood und Thermal Mass 320 liegen uns derzeit keine eigenen Leistungserklärungen vor; die Angaben stützen sich auf Produktinformationen des Herstellers.

Sie haben bereits einen Vollwärmeschutz?

Dann ist die Frage nicht, ob Sie dämmen sollen — sondern was die vorhandene Fassade noch leisten kann. Eine EPS-F-Fassade aus den 1990er-Jahren ist meist intakt und muss nicht herunter. Sie lässt sich weiternutzen, optisch erneuern und energetisch verbessern.

Am dokumentierten Beispiel einer Fassade von 1995 — 30 cm Hochlochziegel, 8 cm EPS 035 — sinkt der rechnerische Wärmedurchgang von 0,307 auf 0,112 W/(m²K). Drei Ubakus-Auswertungen liegen dazu vor.

Referenzfall 1995
Altbestand0,307 W/(m²K)
mit System Outside0,112 W/(m²K)
mit Outside und Inside0,068 W/(m²K)

Verringerung des rechnerischen Wärmedurchgangs durch diese Wand. Keine Aussage über Heizkosten.

Haftung
06 / Voraussetzung

Der Untergrund entscheidet, nicht das Produkt.

Die häufigste Ursache dafür, dass eine Beschichtung nicht hält, liegt unter ihr.

Eine auftragbare Schicht ist nur so gut wie das, worauf sie liegt. Unsere Systeme haften auf festem Putz, Mauerwerk, Beton, Faserzement, Glas, Metall und Holz — auf allem also, was selbst noch trägt. Sie haften nicht auf losem, sandendem oder hohlliegendem Bestand.

Das ist keine Einschränkung unseres Produkts, sondern eine Eigenschaft jeder Beschichtung: Was auf einem ablösenden Altanstrich aufgebracht wird, löst sich mit ihm. Deshalb steht am Anfang jedes Auftrags die Prüfung des Untergrunds — und wenn sie negativ ausfällt, die Instandsetzung. Erst danach wird beschichtet.

Was das kostet, sagen wir vorher. Was es kostet, es zu übergehen, sieht man im zweiten Winter.

Was geprüft wird
Klopfprobeklingt der Putz hohl, liegt er nicht mehr auf
Kratz- und Wischprobesandet die Oberfläche ab, trägt sie nicht
Klebebandprobezieht der Altanstrich mit, muss er herunter
Benetzungsprobezeigt, wie saugfähig der Untergrund ist
Feuchtemessungaufsteigende Feuchte ist vorher zu beheben

Im Zweifel eine Haftzugprüfung am Objekt. Sie kostet einen Vormittag und beendet jede Diskussion.

Geht ohne VorarbeitTragfähiger Putz, intakte Klinker- und Natursteinflächen, gereinigte Beton- und Metallflächen, verwitterte aber feste Anstriche, Glas, Trapezblech, Holz mit fester Oberfläche. Reinigen, grundieren, beschichten.
Braucht erst InstandsetzungHohlliegender oder rissiger Putz, abblätternde und sandende Altanstriche, Algen- und Moosbewuchs, Sinterschichten, Reste von Trennmitteln, salzbelastete Sockel und alles, was auf aufsteigende Feuchte hinweist. Erst die Ursache, dann die Schicht.
Wo wir abraten. Wenn der Bestand grundlegend saniert werden müsste, bevor überhaupt beschichtet werden kann, sagen wir das — auch wenn wir damit einen Auftrag verlieren. Eine Beschichtung auf einem Untergrund, der nicht trägt, ist kein günstiger Kompromiss. Sie ist verlorenes Geld.
07 / Auftrag

So entsteht die Schicht.

Grundierung, Auftrag, Zwischentrocknung, zweite Lage. Airless gespritzt, gerollt oder gestrichen — je nach Fläche und Zugänglichkeit. Was Sie in diesen Aufnahmen nicht sehen: Gerüst, Verankerung, Zuschnitt, Sockelanschluss. Es gibt sie nicht.

  • Untergrundtragfähig, sauber, trocken. Der Untergrund entscheidet.
  • Auftragzwei Lagen, dazwischen Zwischentrocknung nach Herstellerangabe.
  • Schichtdickeam Nassfilm gemessen und protokolliert.
  • WitterungUntergrundtemperatur über 5 °C, kein Regen, keine pralle Sonne.
Aufnahme auf einer Baustelle unseres Herstellerpartners.

Fünf Aufnahmen von der Baustelle

System InsideTreppenhaus, AirlessInnenauftrag im bewohnten Bestand. Abdecken, spritzen, weiter.
System InsideLoggia, Auftrag mit der RolleEnge Nische mit vielen Ecken. Die Schicht läuft ohne Stoß durch.
System RoofTrapezblechdachHalle in Betrieb, Dach begehbar. Rot ist die Grundierung, weiß die Deckschicht.
WärmebildHallendach vor dem AuftragAufnahme des Herstellers. Momentaufnahme, keine normative Messung.
WärmebildInnenraumZeigt, wo zu suchen ist — nicht, was eingespart wird.

Die Wärmebilder sind Eigenaufnahmen des Herstellers und dokumentieren einen Zustand, nicht eine geprüfte Kennzahl. Belastbare Zahlen finden Sie unter Nachweise.

Wann eine Beschichtung die bessere Wahl ist

Sechs Ausgangslagen für System Outside.

Wir treten nicht gegen den Vollwärmeschutz an. Wir sind die Antwort auf die Fälle, in denen er nicht passt oder in denen das Vorhandene erhalten bleiben soll.

Die Fassade soll bleiben, wie sie istGliederung, Stuck, Faschen, Denkmalschutz. Eine Beschichtung von einem halben Millimeter lässt jedes Profil stehen — und die Denkmalbehörde hat dem an einem Baudenkmal in Duisburg bereits schriftlich zugestimmt.
Der vorhandene Vollwärmeschutz bleibt erhaltenEine Fassade von 2003 war damals Stand der Technik und ist heute intakt, aber verschmutzt und unter dem, was heute gefordert wird. Statt aufzudoppeln oder abzureißen bekommt sie System Outside darüber: neuer Farbton aus dem gesamten NCS-Raum, Lotuseffekt gegen Algen — und ein spürbar besserer Dämmwert. Auf einem bereits gedämmten Aufbau ist der Zugewinn besonders groß, weil die Schicht auf einem guten Niveau aufsetzt.
Eine vorgehängte Fassade soll nicht weichenFaserzement, Metall, Holz, Keramik — eine hinterlüftete Fassade ist eine Investition, die niemand gern zurücknimmt. Die Beschichtung wird auf die vorhandene Bekleidung aufgebracht. Optik und Konstruktion bleiben, der Wärmedurchgang verbessert sich.
Es ist schlicht kein PlatzGrundgrenze, Reihenhausverband, schmaler Zwischenraum, knappe lichte Höhe im Keller. Wo baurechtlich oder räumlich nichts aufgebaut werden kann, bleibt die Beschichtung der einzige Weg, der überhaupt geht.
Der Betrieb läuft weiterSchule, Amtsgebäude, Halle, Produktion. Abschnittsweise umsetzbar, in den Ferien, am Wochenende, ohne Stillstand — und ohne dass Ihr Gebäude wochenlang eingepackt ist.
Innen soll keine Wohnfläche verloren gehenWo außen nichts geht, bleibt sonst nur die Innendämmung mit Raumverlust und verschobenem Taupunkt. System Inside trägt 0,54 mm auf — die Wohnfläche bleibt vollständig erhalten.

Wo genug Platz da ist, die Fassade ohnehin erneuert wird und keine gestalterische Auflage besteht, ist ein Plattenaufbau häufig die richtige Lösung. Wir vergleichen beide Wege und sagen Ihnen, welcher an Ihrem Objekt trägt.

Langzeitvergleich

Ein Objekt, zwanzig Jahre, dieselbe Heizung.

Der überzeugendste Beleg ist keine Laborzahl, sondern ein Gebäude, das man über zwanzig Jahre beobachtet hat. An diesem Bestandsobjekt wurde der Erdgasverbrauch Jahr für Jahr abgelesen — lange genug, dass sich Wetter, Nutzung und Heizgewohnheiten ausmitteln.

Zwei Stufen sind in der Kurve zu sehen. Bei der ersten Applikation wurde das gesamte Gebäude behandelt: System Roof auf dem Dach, System Outside auf der Fassade und System Inside in den Räumen. Der Verbrauch fällt von rund 3.900 auf etwa 2.000 m³ und bleibt dort mehrere Jahre stabil.

Die zweite Applikation betraf nur das Dach. Dort lagen damals erst 0,25 mm — mehr gab die Applikationstechnik jener Jahre nicht her. Mit der zusätzlichen Schicht auf die heutigen 0,50 mm fällt der Verbrauch ein zweites Mal, auf rund 1.300 m³. Die Heizungsanlage blieb in beiden Fällen dieselbe.

Das Bestandsobjekt der Langzeitstudie: Dach, Fassade und Innenräume wurden beschichtet
Objekt der Feldstudie Dach, Fassade, Innenräume

Ein Gebäude, zwei Applikationen, unveränderte Anlagentechnik.

1 · Dach, Fassade und Innenräume 2 · Dach von 0,25 auf 0,50 mm
Erdgasverbrauch in Kubikmetern je Jahr
Einsparung gegenüber 2005
0 %
Diese Werte setzen fachgerechte Ausführung voraus. Der gezeigte Verlauf stammt von einem Objekt, an dem die Systeme von einem geschulten Fachbetrieb in der deklarierten Schichtdicke aufgebracht wurden. Wird zu dünn aufgetragen, entsteht kein dünneres System, sondern ein anderes Bauteil — dann gelten diese Zahlen nicht.
Ausgangsniveau, unbehandelt nach der ersten Applikation nach dem zweiten Schichtaufbau Auf ein Jahr klicken zeigt dessen Wert
−65,7 %Erdgas 2005 gegenüber 2022, am selben Objekt. Ablesewerte des Eigentümers.
2.530 m³/aweniger Gas bei unveränderter Heizungsanlage, Systeme Roof, Outside und Inside.
5.137 kg/aweniger CO₂, gerechnet mit 2,0 kg je m³ Erdgas. Abgeleitete Größe.
rund 410 Bäumebinden in einem Jahr etwa dieselbe Menge. Bildhafter Vergleich.
Was diese Zahlen sind — und was nicht. Das ist die Feldstudie eines einzelnen Objekts, kein Durchschnitt und keine Zusage für Ihr Gebäude. Was bei Ihnen herauskommt, hängt von Bausubstanz, Ausrichtung, Nutzung und Ausgangszustand ab. Wir nehmen den Bestand auf und legen die erwartbaren Werte offen, bevor Sie unterschreiben. Wer Ihnen ohne Objektbesichtigung eine Prozentzahl nennt, rät.
Am Objekt

Wenn die Denkmalbehörde zustimmt.

An einer denkmalgeschützten Siedlung in Duisburg — eingetragenes Baudenkmal nach § 3 Abs. 2 DSchG NRW — wurde die bestehende Putzfassade instandgesetzt und beschichtet. Die Untere Denkmalbehörde hat die Maßnahme am 8. August 2024 genehmigt, einschließlich der Farbgebung.

Eine thermografische Untersuchung nach EN 13187 am selben Objekt zeigt: Die beschichteten Fassadenflächen hielten eine stabile Oberflächentemperatur, während am nicht behandelten Dach eine erhöhte Wärmeabstrahlung gemessen wurde. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Herstellers durchgeführt, nicht von einem unabhängigen Institut — das sagen wir dazu, weil es dazugehört.

Objektdaten
SchutzstatusBaudenkmal, § 3 Abs. 2 DSchG NRW
GenehmigungUntere Denkmalbehörde, 08.08.2024
MaßnahmeInstandsetzung der Putzfassade
MessnormEN 13187, ΔT 20 K

Genehmigungsbescheid und thermografische Untersuchung liegen uns vor und können auf Anfrage eingesehen werden.

Nachweise

Woher jede Zahl auf dieser Seite kommt.

Wir führen die Quelle mit, weil eine Zahl ohne Quelle für einen Planer wertlos ist. Und wir sagen dazu, welchen Rang der Nachweis hat.

KennwertQuelle, Datum und RangDokument
λ äquivalent 0,000088 W/(m·K)TU Łódź, Fakultät für Verfahrens- und Umwelttechnik · 31.01.2023 · ASTM 1980E, für 0,50 mm Schichtdicke. Beglaubigte Übersetzung vom 10.02.2024.
beauftragte Untersuchung
PDF ↗
R 5,7 m²K/W, deklariertIsoFireTec · 26.02.2025 · EU-Konformitätserklärung, CE nach PN-EN ISO 15824:2017.
Herstellererklärung
PDF ↗
System Outside · TSR 93,18 %IsoFireTec · LE 001/SO/2025 · Messung ASTM E903 durch das Institut für Polymerwerkstofftechnik und Farbstoffe, Toruń, Zweigstelle Gliwice.
Herstellererklärung
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System Inside · TSR 93,15 %IsoFireTec · LE 001/SI/2025 · Messung ASTM E903.
Herstellererklärung
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System Roof · TSR 93,61 %IsoFireTec · LE 001/SR/2025 · Messung ASTM E903.
Herstellererklärung
PDF ↗
System Floor · λ < 0,030 W/(m·K)IsoFireTec · LE 001/SF/2024 · deklarierter Wert für den Bodenaufbau.
Herstellererklärung
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Farbstabilität ΔE < 1,0Beschleunigte Bewitterung nach PN-C-81913:1998, UVA-340-Kammer, 21 Tage. Belegt Farbstabilität, keine Dämmwirkung.
beauftragte Untersuchung
PDF ↗
Thermografie am ObjektDuisburg · EN 13187 · Temperaturdifferenz 20 K, Wärmebildkamera testo 872. Im Auftrag des Herstellers.
beauftragte Untersuchung
PDF ↗
Denkmalrechtliche ErlaubnisUntere Denkmalbehörde Duisburg · 08.08.2024 · Erlaubnis für die Beschichtung eines Baudenkmals.
Behördenentscheid
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ProduktdatenblätterIsoFireTec · System Outside, Inside, Inside-Keller und Invisible · Untergründe, Auftragsmenge, Verarbeitung.
Herstellerangabe
PDF ↗
Was wir nicht behaupten. Für das Brandverhalten nach EN 13501 und für einen sd-Wert liegen uns derzeit keine Nachweise vor. Diese Angaben führen wir deshalb nicht. Prozentuale Energieeinsparungen nennen wir grundsätzlich nicht ohne Objekt, Ausgangszustand, Rechenmethode und Quelle. Wer Ihnen ohne Objektaufnahme eine Prozentzahl nennt, rät.
Häufige Fragen

Was uns dazu gefragt wird.

Ersetzt die Beschichtung einen Vollwärmeschutz?

Nicht in jedem Fall. Sie ist dort die Lösung, wo ein Dämmaufbau nicht möglich oder nicht gewollt ist — zu wenig Platz, gestalterische Auflagen, laufender Betrieb, komplexe Anschlüsse. Wo beides möglich ist, vergleichen wir beide Wege und rechnen die Nebenpositionen mit, die ein Vollwärmeschutz an Laibungen, Dachrand, Sohlbänken und Spenglerarbeit auslöst.

Ist das nicht einfach weiße Farbe?

Nein, und der Unterschied lässt sich messen. Weiße Farbe reflektiert Sonnenstrahlung — das stimmt, und eine helle Fassade wird in der Sommersonne tatsächlich weniger heiß. Nur endet die Wirkung an der Sonne: nachts nicht, im Winter nicht, an der Nordseite nicht, im Innenraum nicht.

Der Grund liegt im Spektrum. Die Sonne strahlt um 0,5 µm, ein Bauteil bei 20 °C um 9,9 µm — dazwischen liegt mehr als eine Zehnerpotenz. Deshalb steht in den Unterlagen auch Verschiedenes: Für eine Fassadenfarbe ein Hellbezugswert, für diese Beschichtung ein äquivalenter Wärmedurchlasswiderstand von 5,7 m²K/W nach ASTM 1980E. Eine 0,1 mm starke Farbschicht hat so einen Wert nicht. Ausführlich nachlesen.

Warum heißt es jetzt Vakuum-Sphären-Dämmung und nicht mehr Nano-Dämmung?

„Nano-Dämmung“ ist die marktübliche Sammelbezeichnung. Unter diesem Namen werden auch Produkte ohne Nachweise verkauft. Die neue Bezeichnung benennt, was tatsächlich wirkt: mikroskopische Hohlkugeln mit Vakuum, die Wärmestrahlung zurückwerfen. Am Produkt ändert sich nichts, an der Verwechselbarkeit schon.

Wer stellt die Produkte her, und welche Rolle hat GREEN SOLUTION?

Die Vakuum-Sphären-Isolation ist eine Entwicklung von IsoFireTec, hergestellt wird in Deutschland. Wir stellen sie nicht selbst her. GREEN SOLUTION ist über PSE-Austria der Partner für Österreich und die Schweiz: Beratung, Bemessung am Objekt, Verarbeitung und Betreuung. Deutschland betreut IsoFireTec selbst. Preise und Leistungen sind in allen drei Ländern gleich — bei einer Anfrage aus Deutschland nennen wir Ihnen den richtigen Ansprechpartner.

Ist die Beschichtung diffusionsoffen?

Die Leistungserklärung für System Outside weist eine Wasserdampfdurchlässigkeit von 104,8 g/(m²·d) aus, Kategorie V2 nach PN-EN 1062-1. Ein sd-Wert ist uns nicht nachgewiesen; wir nennen deshalb keinen. Für Altbauten mit Vollziegelmauerwerk ist das Feuchteverhalten der entscheidende Punkt — wir prüfen es am konkreten Aufbau, statt es pauschal zuzusagen.

Wie lange hält die Beschichtung ihre Farbe?

In der beschleunigten Bewitterung nach PN-C-81913:1998 lag die Farbabweichung nach 21 Tagen UVA-340-Zyklus bei ΔE unter 1,0 und damit innerhalb der geforderten Toleranz. Das ist eine Laborprüfung zur Farbstabilität und sagt nichts über die Dämmwirkung aus.

Gibt es dafür Förderungen?

Gefördert wird in der Regel die Verbesserung des Wärmedurchgangs unter eine bestimmte Schwelle; womit Sie das erreichen, ist meist nicht vorgegeben. Nachzuweisen ist die dauerhafte Wirkung. Sanierungsförderungen von Bund, Land und Gemeinde ändern sich laufend — wir prüfen für Ihr Objekt, was zum Zeitpunkt der Einreichung tatsächlich gilt.

Was kostet die Maßnahme?

Das hängt an Fläche, Untergrund, Zugänglichkeit und System. Eine belastbare Zahl gibt es nach der Objektaufnahme, nicht davor. Was wir vorher sagen können: Bei der Vollkostenbetrachtung eines Vollwärmeschutzes gehören Gerüst, Sohlbänke, Dachvorsprünge, Laibungen, Anbauteile, Sockel, Bauzeit und spätere Entsorgung dazu — nicht nur der Quadratmeterpreis der Fläche.

Schicken Sie uns das Bauteil, nicht die Frage.

Gebäudeart, Baujahr, betroffenes Bauteil, ungefähre Fläche und ein paar Fotos. Damit sagen wir Ihnen, ob die Aufgabe zu unseren Systemen passt, ob sie zu prüfen ist oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre. Auch die dritte Antwort kommt vor.

Kostenlos und unverbindlich

Die Ersteinschätzung

Sie bekommen eine von drei Antworten: passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Die dritte kommt vor — und sie kostet Sie nichts.

1Objekt beschreiben

Bauteil, Baujahr, Fläche, Problem. Fotos helfen mehr als jede Beschreibung.

2Ersteinschätzung

Passt, ist zu prüfen, oder passt nicht. Ohne Kosten.

3Bauteil rechnen

Aufbau und Annahmen in Ubakus modelliert. Sie erhalten den Rechenweg.

4System festlegen

Auswahl, Detailpunkte und Verarbeitungsfolge schriftlich.

5Ausführung

Geschulter Fachbetrieb aus dem Netz, auf Wunsch mit uns bei Baubeginn.